Energiespartipps für die kalte Jahreszeit


Richtiges heizen und lüften auch wichtig für die Gesundheit


Kühlere Tage sind im Anmarsch. Das fordert nicht nur das körpereigene Immunsystem heraus, sondern auch das Herz und die Haut des Hauses, die Heizungsanlage und die Gebäudehülle. Nichts ist unangenehmer als kalte Füße und zugige Wohnzimmerluft. Andererseits klagen gerade im Winter viele Menschen über trockene Augen und Nasenschleimhäute. Nicht nur für die Gesundheit, sondern auch im Hinblick auf die Vermeidung von Schimmelbildung lohnt es sich, im Winter richtig zu heizen und zu lüften. Klaus Pika, Energieberater der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH, gibt vier Tipps für die kalte Jahreszeit:

Tipp 1: Unterschiedliche Temperaturen

In jedem Raum nur soviel wie nötig heizen. Jedes Grad mehr an Raumtemperatur verursacht sechs Prozent höhere Energiekosten. Für Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer empfiehlt sich eine Temperatur von 20 bis 21 Grad Celsius, in Küche, Schlafzimmer und Diele können es zwei Grad weniger, im Bad zwei Grad mehr sein. In den Nachtstunden empfiehlt sich eine Absenkung auf 17 Grad Celsius. Moderne Heizungsanlagen bieten dafür eine automatische Regelungstechnik nach den individuellen Bedürfnissen. In ungenutzten Räumen genügen in der Regel Tag und Nacht 12 Grad Celsius als Zimmertemperatur.

Tipp 2: Richtig lüften

Nicht stundenlang die Fenster gekippt lassen, sondern während der Heizperiode mehrmals täglich für fünf Minuten kräftig durchlüften. Dabei nicht vergessen: Beim Lüften die Heizkörperventile zudrehen. Auch Räume, in denen Sie nicht heizen, sollten bei niedrigen Außentemperaturen kurz durchgelüftet werden.

Tipp 3: Wärmeverluste vermeiden

Sobald es draußen dunkel wird, Rollläden und Vorhänge zuziehen, um Wärmeverluste durch die Fensterscheiben zu vermeiden. Dabei darauf achten, dass die Gardinen die Heizkörper nicht verbergen, denn das verhindert, dass die Wärme im Raum zirkulieren kann. Auch zu nah an der Heizung aufgestellte Möbel sowie Verkleidungen und Wäschestangen mit Handtüchern erschweren ein wirtschaftliches Heizen und erhöhen die Energiekosten.

Tipp 4: Heizung entlüften

Gluckern die Heizkörper? Das ist ein sicheres Indiz dafür, dass sich Luft darin befindet. Die Folge: Das Heizwasser kann sich nicht gleichmäßig verteilen, dadurch funktioniert die Heizung dann nicht optimal. Zum Entlüften die Entlüftungsschraube mit einem Spezialschlüssel öffnen und solange Luft entweichen lassen, bis Heizwasser austritt. Nach dem Entlüften und generell vor der Heizsaison ist der Wasserstand in der Heizanlage prüfen.

Passend zum Thema liegen die aktuellen Broschüren „EnergieSparTipps – Energie verwenden, nicht verschwenden“ und „Energiesparen mit Erdgas“ bei den Stadtwerken aus. Unter dem Motto „Wertvoller Service für Komfort, Effizienz und Sicherheit“ gibt es im Kundenzentrum der Stadtwerke, Am Pumpelberg 4, eine umfassende Auswahl an kostenlosen Broschüren, Ausstellungsgeräten und weiteren Service-Angeboten. Für eine persönliche, kostenlose, herstellerneutrale und unverbindliche Beratung kann mit dem Energieberater Klaus Pika ein individueller Gesprächstermin unter der Telefonnummer 04791 / 809 47 vereinbart werden. Das Kundenzentrum ist montags bis donnerstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 12 Uhr geöffnet.


Online-Tipp

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