Wärmedämmung bringt Kostensenkung

Großer Info-Tag für Hausbesitzer bei den Stadtwerken

Am Donnerstag, 4. März, können sich Hausbesitzer im Kundenzentrum der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH umfassend informieren, wie sie aus einem Altbau mit gezielten Maßnahmen ein Sparhaus machen können. Die Energiespar-Experten Andreas Brünjes, Torsten Hartwich und Andreas Thoden geben von 14 bis 18 Uhr Tipps und Erklärungen zu den Bereichen Fenster, Türen, Wände und Dächer.

Kräftig Kosten sparen, den Wohnkomfort steigern und den Wert der Immobilie erhöhen – das schafft eine energetische Sanierung. „Technisch ist es heute problemlos möglich, den Energieverbrauch eines durchschnittlichen Wohnhauses durch eine geschickte Sanierung um 60 Prozent und mehr zu senken.“ erklärt Klaus Pika, Energieberater bei der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH.

Für eine bessere Dämmung der Gebäudehülle werden die Möglichkeiten des Wärmedämm-Systems und die nachträgliche Dämmung in der Luftschicht an Modellen vorgestellt. Im Bereich der Fenster und Türen können sich die Hausbesitzer über die neuesten Wärmeschutz-Qualitäten der einzelnen Glasarten und Rahmen informieren.

Für die effiziente Suche nach Wärmeverlusten gibt es Informationen zur Thermografie-Analyse und zum „Blowerdoor-Test“. Dazu bieten die Stadtwerke eine ganze Reihe von Gratis-Broschüren an. Der Energieberater bietet auch eine spezielle und umfassende Hausanalyse beim Kunden an.

Um 18:30 Uhr folgt der Vortrag über die Vorteile und Chancen der Wärmedämmung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung wird bis Mittwoch, 3. März, telefonisch unter 04791 / 8090 erbeten.

Minimale Dämmung von Dächern und Wänden, undichte Fenster sowie eine alte, Energieverschwendende Heizung– solche Häuser gibt es viele in der Stadt. Bei Altbauten ist der Energieverbrauch je nach Bauweise, Bauepoche und Sanierungsstand sehr unterschiedlich. Freistehende Einfamilienhäuser älteren Datums können bis zu 300 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) und mehr Energie verbrauchen. Insgesamt schlummert in fast jedem Gebäude, das in den 1980er Jahren oder früher erbaut wurde, ein mehr oder minder großes Energiesparpotential.

Eine Untersuchung des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) zeigt die Wärmeverluste eines typisch freistehenden Einfamilienhauses der Baujahre 1979 bis 1983 auf: 31 % durch unzureichende Dämmung der Außenwände, des Dachs und der Kellerdecke, 29 % durch veraltete Heiztechnik und 17 % durch einfache Isolierverglasung.

Vor dem Beginn von umfangreichen Modernisierungen ist der Rat von einem Fachmann unverzichtbar, da die Maßnahmen miteinander im Zusammenhang stehen. „Zuerst sollte der Wärmeschutz der Außenwände deutlich verbessert werden. Danach folgen die dichtschließenden Fenster, sonst besteht die Gefahr von Feuchteschäden. Zum Abschluss ist die Heizung auf den deutlich verringerten Wärmebedarf abzustimmen.“ lautet die Empfehlung von Klaus Pika.



Online-Tipp

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