Neues Gesetz zur Trinkwasser-Härte
Stadtwerke liefern weiterhin weiche und gute Qualität /Absolut günstig: Sieben Liter für nur einen Cent
Das Trinkwasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel. Regelmäßig durchgeführte amtliche Trinkwasseranalysen bestätigen die Qualität des Trinkwassers. Für das Trinkwasser gilt seit diesem Jahr eine neue Einteilung der Härtegrade. Der Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen im Trinkwasser bestimmt die Wasserhärte. Das von der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH gelieferte Trinkwasser bleibt weiterhin im Härtegrad weich eingestuft. „Unser Trinkwasser ist von hervorragender Qualität, es ist sehr günstig und hilft beim sparsamen Waschen,“ lobt Siegfried Murken, Geschäftsführer der Stadtwerke. „Das Wasser schmeckt einfach gut. Man kann es so aus dem Wasserhahn trinken oder aufsprudeln. Jeder so, wie er es am liebsten mag.“
Weiches Wasser senkt Waschmittelbedarf
Der Härtegrad hat große Bedeutung für die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln. Beim Waschen mit weichem Wasser benötigt man weniger Waschmittel. Ein Blick auf die Verpackung des Waschmittels lohnt sich. Nach dem geltenden EG-Recht sind die Waschmittelhersteller zur Angabe von Dosierempfehlungen für diese drei Härtebereiche verpflichtet. So können die Haushalte Geld sparen und zum Schutz der Gewässer beitragen. Außerdem bilden sich bei weichem Wasser geringere Mengen des so genannten Kalk- oder Kesselsteins.
Die Dosierung ist neben der Wasserhärte auch abhängig von dem Verschmutzungsgrad der Wäsche und der Befüllung der Waschmaschine. Zu wenig Waschmittel schaden der Wäsche und der Waschmaschine, zuviel Waschmittel belasten unnötig die Umwelt und die Geldbörse. Daher ist es sehr empfehlenswert, die Dosierangaben auf der Waschmittelpackung genau zu beachten.
Die bisherigen vier Härtebereiche wurden auf drei Bereiche (weich, mittel und hart) reduziert. Der Deutsche Bundestag hat dies bei der Neufassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz –WRMG) beschlossen. Die Angaben erfolgen nun in dem international gebräuchlichen „Millimol Calciumcarbonat pro Liter“ (mmol/l).
Werte beweisen deutlich die weiche Qualität
Die Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH beziehen das Trinkwasser komplett vom Wasser- und Abwasserverband Osterholz. Die Gesamthärte beträgt 1,1 mmol/l und damit gehört das Trinkwasser eindeutig zum Härtebereich weich, dessen Obergrenze bis 1,5 mmol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH) festgelegt wurde.
Die Stadtwerke geben weiterhin zusätzlich die bisherige Gesamthärte an. Dabei handelt es sich um die Summe der Konzentrationen von Calcium und Magnesium. Auch bei der neuen Einteilung bleibt das Trinkwasser mit 6,2° dH (Grad Deutsche Härte) eindeutig im Härtebereich „weich“ eingestuft. Die Obergrenze liegt bei 8,4 °dH.
Beim klaren Trinkwasser aus der Leitung gilt erfreulicherweise: Qualität muss nicht teuer sein. 1.000 Liter Trinkwasser (ein Kubikmeter) kosten im Bundesdurchschnitt etwa 1,72 Euro, in Osterholz-Scharmbeck ist es sogar rund 20 % günstiger, es kostet nur 1,39 Euro. Für einen Cent gibt es sieben Liter bestes Trinkwasser. Immer mehr Menschen entdecken durch diesen Preisvorteil das klare und kühle Wasser aus der Leitung als erfrischendes Getränk, das durch Trinkwassersprudler eine prickelnde Aufwertung bekommt.
