Neuer Name als klares Bekenntnis zur Region
Stadt- und Gemeindewerke heißen zukünftig »Osterholzer Stadtwerke«
Auf Hochtouren laufen bei der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH, der Gemeindewerke Lilienthal GmbH und der Gemeindewerke Ritterhude GmbH die Vorbereitungen für die anstehende Fusion. Seit dem 3. Februar steht der Name fest: die drei Aufsichtsräte der noch getrennten Werke und der „Lenkungsausschuss“, eine Projektgruppe zur Fusionsvorbereitung, haben mehrheitlich für »Osterholzer Stadtwerke« gestimmt. Mit der Wahl des neuen Unternehmensnamens wurde nun ein deutliches Zeichen gesetzt: Der Name »Osterholzer Stadtwerke« ist ein klares Bekenntnis zur Region. Die drei Unternehmen fusionieren zur Jahresmitte zu einem großen Energie- und Trinkwasserversorger, in dessen Versorgungsgebiet 63.414 Einwohner (56% des Landkreises Osterholz) leben.
»Namenspatin ist eine Mitarbeiterin. Wir haben einen internen Wettbewerb ausgerufen und insgesamt 115 tolle Vorschläge erhalten«, erklärt Christian Meyer-Hammerström, zukünftiger kaufmännischer Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke. Der Geschäftsführer der Gemeindewerke übernimmt die Unternehmensleitung gemeinsam mit Siegfried Murken von den Stadtwerken Osterholz-Scharmbeck. »Über zwei Drittel aller Vorschläge enthielten das Wort ›Osterholz‹. Das zeigt uns ganz deutlich, dass die regionale Verwurzelung unseres Unternehmens unseren Mitarbeitern am Herzen liegt und unsere Arbeit auch in Zukunft stark prägen wird«, sagt Siegfried Murken, der zukünftige technische Geschäftsführer.
Gemeinsam mit neutralen Beratern hat die Geschäftsführung die Vorschläge anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs bewertet, um möglichst objektiv eine Entscheidung treffen zu können. »Uns schwebte ein Name vor, der eindeutig, bodenständig und sympathisch ist«, erläutert Siegfried Murken die Kriterien.
Das Wort „Stadtwerke“ hat sich in den liberalisierten Energiemärkten zu einer „Erfolgsmarke“ entwickelt. Neben dem hohen Bekanntheitsgrad verbinden die Kunden damit Nähe, Vertrauen, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Als kommunales Unternehmen steht nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern der Nutzen für die Bürger. Stadtwerke tragen für die Kommunen eine besondere Verantwortung. Sie sind ein wichtiger Steuerzahler, sowie ein bedeutender Auftraggeber für die einheimische Wirtschaft und sichern somit Arbeitsplätze in der Region, nicht nur im eigenen Unternehmen. Zugleich fördern Stadtwerke lokale Klima- und Umweltschutzprojekte. Für auswärtige Großkunden spiegelt sich in dem Namen eine gewisse Unternehmensgröße wider, die Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit ausstrahlt.
Mit dem neuen Namen hat der Energieversorger einen wichtigen Grundstein für das Jahr 2010 gelegt: »In den kommenden Monaten werden wir unser Erscheinungsbild entwickeln und das neue Gesicht der »Osterholzer Stadtwerke« voraussichtlich im Juni auf der PUBLICA der Öffentlichkeit präsentieren«, lässt Christian Meyer-Hammerström in die Zukunft blicken: »Intern werden wir gleichzeitig intensiv an unseren Prozessen arbeiten, um im Sommer als neues Unternehmen gleich voll und ganz für unsere Kunden da zu sein.«
