Schutz vor Feuer und Dieben
Elektro-Innung stellt Rauchmelder und Alarmanlagen vor
Die dunkle Jahreszeit bringt erhöhte Risiken für Brände und Einbrüche mit sich. Wirksame Rauchmelder und Alarmanlagen stellt die Elektro-Innung Osterholz am Dienstag, 14. November, im Kundenzentrum der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH, Am Pumpelberg 4, vor. Von 14 bis 18 Uhr geben die Innungsmitglieder Thorsten Klenke (Ritterhude) und Klaus-H. Winsemann (Schwanewede) umfangreiche Tipps für die richtige Geräteauswahl und zur richtigen Platzierung in den heimischen vier Wänden. Unter allen Besuchern werden zehn Rauchmelder verlost. Für alle weiteren Energie-Themen rund um Komfort, Effizienz und Sicherheit steht Energieberater Klaus Pika (Stadtwerke) ebenfalls bereit.
„Beim Wohnungsbrand sind nicht die Flammen die größte Gefahr, sondern hochgiftige Rauchgase.“ erklärt Elektromeister Thorsten Klenke. Der Ritterhuder Geschäftsinhaber kennt die schockierende Statistik: „Jährlich verzeichnet die Feuerwehr über 200.000 Brände allein in privaten Haushalten, mit 600 Toten und 6.000 Schwerverletzten. Die Ursachen sind oft Bagatellen, wie vergessene Herdplatten, glimmende Zigarettenkippen oder defekte Elektrogeräte. Und mit dem Beginn der Weihnachtszeit steigt das Risiko durch Kerzen.“ Meistens entstehen die Brände nachts. „Wer nicht rechtzeitig aufwacht, hat kaum eine Überlebenschance. Rauchmelder könnten Leben retten – wenn sie sich früh genug melden.“ Eine Rauchvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein.
![]() |
„Sinnvoll sind mindestens drei Rauchmelder pro Wohnung.“ informiert Klaus-H. Winsemann. „Die optimalen Einsatzbereiche sind Kinder- und Schlafzimmer sowie Flure. Die kleinen Rauchmelder lassen sich einfach unter der Zimmerdecke montieren.“ Der Fachmann und Unternehmer aus Schwanewede favorisiert Rauchmelder, die nach dem photoelektrischen Streulichtprinzip arbeiten. „Diese erkennen Brände frühzeitig anhand der Rauchentwicklung. Sie registrieren die feinen Rauchpartikel und warnen die Bewohner in Sekundenschnelle – bevor die Rauchkonzentration zur tödlichen Falle wird.“ Mit einem lauten, pulsierenden Warnton werden Schlafende zuverlässig geweckt. Fehlarme durch Raucher sind bei Einhaltung der Montagegrundsätze ausgeschlossen.
Das Gerät wird mit Batterien betrieben. „Um optimale Sicherheit zu garantieren, werden fällige Batteriewechsel frühzeitig und auch eventuelle Verschmutzungen oder Störungen optisch und akustisch angezeigt.“ so Winsemann. Schließlich sollten Rauchmelder anerkannte Prüfzeichen tragen, wie vom VdS, dem Verband der deutschen Versicherer für die Schadensverhütung. Die Investition lohnt sich, schließlich ist ein Menschenleben unbezahlbar.
Blitzleuchte als Alarmgeber
Die Zahlen sprechen für sich: Heute wird alle fünf Minuten in Deutschland eine Wohnung aufgebrochen – etwa 110.000 im Jahr. Über ein Drittel (35,1 Prozent) gelten als Tageswohnungseinbruch zwischen 6 und 21 Uhr. Eine Alarmanlage bietet wirksamen Schutz für Bewohner und Inventar. Die Täter werden oftmals schon durch die visuelle Wahrnehmung einer Alarmleuchte von einem Einbruch abgehalten. Wenn bei einem Einbruch die Alarmanlage ausgelöst wird, befindet sich der Täter in akuter Zeitnot und bricht in den meisten Fällen seine Tat ab.
Für die Sicherung von bestehenden Gebäuden empfehlen die Fachleute der Elektro-Innung eine Funkalarmanlage. „Diese lässt sich schnell und einfach auch nachträglich installieren und bei Bedarf mühelos erweitern.“ so Innungsmitglied Klenke. Die Grundausstattung besteht aus einer Zentrale, zwei Funkbewegungsmeldern und einer Außensirene mit Blitzlicht. „Auch die Kombination mit einer Außenhautüberwachung ist möglich.“ erklärt Winsemann. „Dabei werden insbesondere Fenster und Türen mit Kontakten überwacht.“ Bei der Planung eines Neubaus empfehlen beide Fachleute eine durchdachte vernetzte Anlage.

