Heizen mit Erdgas wird ab Januar günstiger

Strompreise steigen / Preisgarantie für 2 Jahre ohne Risiko möglich

„Zum 1. Januar 2009 senken wir den Erdgas-preis um 0,36 Cent je Kilowattstunde“, kündigt Siegfried Murken, der Geschäftsführer der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck GmbH, an. „Die Preisreduzierung für die Kunden ist höher als unser Einkaufsvorteil.“ Bereits bei der letzten Preisanpassung im Oktober schnitten die Stadtwerke-Kunden gut ab, denn die steigenden Einkaufspreise konnten durch betriebliche Einsparungen teilweise aufgefangen werden. Der Erfolg war im bundesweiten Gaspreisvergleich vom Oktober abzulesen: die Stadtwerke waren bis zu 29 Prozent günstiger als 570 andere Versorger.


Nach einjähriger Preisstabilität beim Strom kostet aufgrund steigender Börsenpreise ab Jahresanfang eine Kilowattstunde Strom 1,73 Cent mehr, erneut mit einjähriger Preisgarantie. Die Kunden können sich den neuen Preis erstmals durch eine Zusatzvereinbarung für zwei Jahre sichern. „Ganz ohne Risiko,“ versichert Murken, „denn etwaige Preissenkungen geben wir an alle weiter.“ Die jährlichen Grundpreise je Zähler für Strom und Erdgas bleiben stabil.
Die Heizung und die Warmwassererzeugung haben in den Privathaushalten am gesamten Energiebedarf einen Anteil von bis zu 90 Prozent. Die Monate Januar und Februar sind in den Statistiken die Monate mit dem größten Heizbedarf. So wurde im Jahr 2006 rund ein Drittel des gesamten Jahresbedarfs in diesen beiden Monaten verheizt.


„Durch den gravierenden Preisverfall auf den Ölmärkten der letzten Wochen und der branchenüblichen Ölpreisbindung können wir bereits zum Jahresbeginn diesen Einkaufsvor-teil an unsere Kunden weitergeben. Sollte der Ölpreis auf diesem Niveau bleiben, dann schließe ich eine weitere Preissenkung im ersten Halbjahr 2009 nicht aus“, so der Stadtwerke-chef weiter. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh spart somit 72 Euro im Jahr. (Neu: 6,55 Ct/kWh im Sondertarif)

Weniger erfreulich beurteilt Murken die Lage auf dem Strommarkt: „Hier wirken sich die sinkenden Öl- und Gaspreise leider nicht aus.“ Die Entwicklung geht sogar in die andere Richtung. „Wir müssen den Strom zu Börsenpreisen einkaufen. Deren Entwicklungen sind wie an den Finanz- und Rohstoffbörsen selbst für Profis nicht immer nachzuvollziehen.“


Neben den deutlich gestiegenen Börsenpreisen wirken sich auch die gesetzlichen Abgaben für die Förderung der Erneuerbaren Energien mit aus. Deren Anteil hat sich inner-halb von neun Jahren von 3,01 % auf 18,66 % mehr als versechsfacht. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden steigen die jährlichen Kosten um 51,90 Euro. (Neu: 19,74 Ct/kWh im Sparta-rif bis 6.000 kWh) „Dieser Preis bleibt für 2009 stabil,“ versichert Murken. „Dazu schreiben wir gerade alle 12.000 Kunden an und bieten ihnen zusätzlich eine Preisgarantie bis zum 31.12.2010. Sogar ganz ohne Risiko, denn fallende Preise würden wir an alle Stromkunden weitergeben.“
„Unabhängig von den jeweiligen Preisentwicklungen, die Senkung des Energie-verbrauchs bleibt weiterhin ein zentrales Thema“, macht Murken abschließend deutlich. Donnerstags ist die Energieberatung im Kundenzentrum bis 18 Uhr geöffnet.


Online-Tipp

Umfangreiche Informationen zum Thema Strom unter
www.strom.de

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