Elvira Lankenau unterstützt Energieversorger-Fusion

STEG-Geschäftsführerin begleitet den wichtigen Start

Seit 1996 hat Elvira Lankenau an vielen „Großbaustellen“ in Osterholz-Scharmbeck erfolgreich mitgewirkt, u. a. bei der Übertragung der Abwasserreinigung an die Stadtwerke, der Neugestaltung des ehemaligen FAUN-Geländes, dem Bau der Stadthalle und der Entwicklung von Baugebieten (Am Tinzenberg, Im Grünnen, usw.). Nach dem Start als Kämmerin übernahm die Diplom-Kauffrau im Laufe der Zeit immer wieder neue Zusatzaufgaben. Sie sieht sich selbst als Gestalterin: „Ich bringe gerne Dinge voran und übernehme gerne Verantwortung.“ Am 4. Januar 2010 wechselte sie zu den Stadtwerken und steht hier vor einer neuen Herausforderung.

Die neue Aufgabe liegt ihr, denn als Geschäftsführerin der Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) und bisherige Wirtschaftsförderin verfügt sie innerhalb der Stadt und in den Gemeinden über gute Kontakte. Die anstehende Fusion hat sie mit ihrem Engagement im Lenkungsausschuss mit gestaltet und vorbereitet. Schließlich war sie für die Stadt auch für das „Beteiligungsmanagement“ der verschiedenen städtischen Tochtergesellschaften zuständig.

Die Welt der Energiebranche ist ihr nicht fremd, denn nach dem Studium sammelte Lankenau die ersten beruflichen Erfahrungen beim damaligen Energieversorger Überlandwerk Nord-Hannover (ÜNH) in Bremen. Bei den Stadtwerken erwartet Lankenau eine große Aufgabenfülle: Im internen Bereich steht zunächst die Erstellung eines Raumkonzepts für den baldigen Umzug der Gemeindewerke-Mitarbeiter zum Standort Am Pumpelberg in Osterholz-Scharmbeck an. Hierfür werden Bürocontainer erforderlich sein. Für die nahe Zukunft ist eine bauliche Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Am Pumpelberg erforderlich, auch hierfür wird sie ein Raumkonzept erstellen.

Ebenso wirkt sie an der arbeitsrechtlichen Umsetzung und der Harmonisierung der Betriebsvereinbarungen mit. Dabei arbeitet sie eng mit dem Betriebsrat der bisherigen Stadtwerke und der Gemeindewerke zusammen. Das Personal sieht sie persönlich als wichtigstes Kapital eines Unternehmens an. Sie war auf Anhieb erfreut, wie kollegial und gut sie im neuen Betrieb aufgenommen wurde.

Auch im externen Bereich sind viele Anforderungen zu erfüllen: Genehmigungen der Kommunalaufsicht im Rahmen der Fusion und die Untersuchung des steuerlichen Querverbunds zwischen den städtischen Tochtergesellschaften. Zukünftig werden ihre Kenntnisse auch für den kaufmännischen Bereich der Abwasserreinigung benötigt: Bisher hatte diese Funktion bei den Stadtwerken deren Geschäftsführer Siegfried Murken mit ausgeübt. Dies sollte aber nur eine Übergangslösung darstellen. Schließlich war Lankenau in ihrer beruflichen Laufbahn bereits für die Bremer Entsorgungs-Betriebe als kaufmännische Abteilungsleiterin tätig.

Ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der STEG nimmt Lankenau weiterhin wahr. Auch wenn es ihr bei den Stadtwerken bereits gut gefällt, ihre ehemaligen Kollegen vermisst sie schon: „Die hätte ich am liebsten mitgenommen.“ Im Vordergrund steht für Lankenau jetzt die Fusion. „Durch die Fusion wird die bisher schon gute Zusammenarbeit der Kommunen noch weiter intensiviert und das neue Unternehmen selbst wird gestärkt daraus hervorgehen.“


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